Bachblüten
(erstellt am: 13.11.2008 - letzte Änderung:13.11.2008 - aufgerufen: 1681 Mal)
Die Bach-Blütentherapie ist ein in den 1930er Jahren von dem britischen Arzt Edward Bach (1886-1936) begründetes und nach ihm benanntes alternativmedizinisches Verfahren.

Laut Bachs zentraler These beruht jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung. Die Ursache dieser Störung sah er in einem Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit, und eine Heilung könne nur durch eine Harmonisierung auf dieser geistig-seelischen Ebene bewirkt werden. Bach beschrieb zunächst neunzehn Gemütszustände, erweiterte das Repertoire dann aber auf 38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur. Diesen ordnete er Blüten und Pflanzenteile zu, die er in Wasser legte oder kochte und die ihre "Schwingungen" an das Wasser übertragen sollten. Aus diesen Urtinkturen werden anschließend durch starke Verdünnung die sogenannten Blütenessenzen hergestellt.

Hinweise auf eine tatsächliche medizinische Wirksamkeit der Bach-Blütentherapie gibt es nicht, aus wissenschaftlicher Sicht wird sie als unplausibel eingestuft. Ihre grundlegenden Prinzipien werden als pseudowissenschaftlich angesehen.

Geschichte...
Bach entwickelte seine Therapie in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Als Anhänger der Lehren von Carl Gustav Jung wählte der die Pflanzen nach eigenen Angaben „intuitiv“ danach aus, welche "positiven archetypischen Seelenkonzepte" diese verkörpern. Nach seinem Tod 1936 verschwand die Therapie zunächst in der Bedeutungslosigkeit. Ende der 70er-Jahre wurde sie dann wieder durch den Esoterikjournalisten Wulfing von Rohr vertreten und in der Folge von der Hamburger Heilpraktikerin Mechthild Scheffer vermarktet. Weitere Popularitätsschübe erfuhr die Bach-Blütentherapie seit Mitte der 80er-Jahre durch Berichte in der Boulevard- und Regenbogenpresse und durch eine unkritische Darstellung in drei aufeinanderfolgenden Ausgaben der Sat.1-Talkshow „Schreinemakers Live“ im Juni 1995. In den Tagen nach der Ausstrahlung der Sendungen stieg die Nachfrage nach Bach-Blütenessenzen in Apotheken auf das drei- bis zehnfache an. Das „Dr. Edward Bach Center“ in Hamburg verzeichnete nach eigenen Angaben statt der zuvor üblichen 1000, nach der Ausstrahlung der Sendungen 80.000 schriftlichen Anfragen pro Monat.

Die Notfalltropfen...
Die Notfalltropfen sind eine ganz besondere Kombination von 5 Bachblüten, die sich in dieser Mischung besonders für akute Notfallsituationen eignen.

Ein Notfall im Sinne dieser Tropfen kann ein schwerer Unfall oder auch nur ein unerfreulicher Brief sein. Das Einsatzgebiet ist also entsprechend weit. Wenn ein kleines Kind sich eine Beule geholt hat helfen sie ebenso wie bei einer Kündigung oder dem Tod von Verwandten.

Sie sollten immer fertig angemischt in einer Flasche verfügbar sein. Hierbei gibt man auf eine 30 ml-Flasche 4 Tropfen der Notfalltropfen.

Außerdem eigenen sie sich für die Wasserglasmethode, als Salbe, pur auf die Haut aufgetragen, beim Umtopfen von Pflanzen, kritischen Situationen bei Haustieren usw.


Star of Bethlehem Gegen Schock und Betäubung und als Integrator der Persönlichkeit.
Rock Rose Gegen Terror und Panikgefühle.
Impatiens Gegen mentalen Stress und Spannung.
Cherry Plum Gegen die Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Clematis Gegen die Tendenz "abzutreten", gegen das Gefühl weit weg zu sein,
das oft vor einer Bewusstlosigkeit auftritt.



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