Prana
(erstellt am: 18.09.2008 - letzte Änderung:18.09.2008 - aufgerufen: 665 Mal)
Was ist Prana?
Wir beziehen den grössten Teil unserer Lebensenergie, auch Ch’i oder Prana genannt, aus der Luft die wir atmen. Jedes Lebewesen ist vom Atem abhängig. Atemstillstand bedeutet das Aufhören des Lebens. Mit jedem unserer Gedanken, mit jedem Willensakt und mit jeder Muskelbewegung verbrauchen wir etwas von dieser wichtigen Lebenskraft. Es ist deshalb notwendig, den Vorrat ständig zu ergänzen; das geschieht durch die Atmung und mit Hilfe heilsamer Praktiken.

Pranic Healing
Im Zuge der spirituellen Entfaltung der Menschheit entsteht die intuitive Sehnsucht des einzelnen, andere Alternativen des humanen ganzheitlichen Heilens zu erfahren.
Der Prozeß des Heilwerdens erstreckt sich nicht nur auf die physische, sondern auch - und im besonderen Maße auf die energetische Ebene, da oft die materielle Erscheinungsform nur Indikator der Seele ist und uns auffordert, gesund - heil - ganz zu werden. Einen Weg hierzu zeigt Pranic Healing, das praktisch mit reiner Lebensenergie arbeitet.

Nadis
Mit Nadi (sanskrit = Kanal, Röhre) werden im Yoga und im Tantra feinstoffliche Energieleitbahnen bezeichnet, die den Körper durchziehen und mit Prana (Lebensenergie) versorgen (ähnlich dem Prinzip der Meridiane in der Traditionellen Chinesischen Medizin). Der Begriff Nadi wird wahrscheinlich abgeleitet von der Wurzel nad = Bewegung, Antrieb, Schwingung.
In den alten Schriften finden sich unterschiedliche Angaben zur Anzahl der Nadis. In der Siva-Samhita ist von 350.000 Nadis die Rede, die Hatha Yoga Pradipika (ca. 1500 n.Chr.) erwähnt 72.000 Nadis. In der Yogapraxis sind aber nur die drei Hauptleitbahnen, genannt Sushumna, Ida und Pingala, von Bedeutung. Die meisten Nadis entspringen dem „Kanda“ genannten Bereich am Beckenboden.
Manche Theorien gehen davon aus, dass Ida an der rechten Seite entspringt, links der Wirbelsäule verläuft bis zum linken Nasenloch, dementsprechend Pingala an der linken Seite entspringt, rechts der Wirbelsäule verläuft bis zum rechten Nasenloch. Anderen Theorien zufolge verlaufen sie spiralförmig und kreuzen sich auf der Höhe der Chakras. Gemäß der Yoga-Lehre wird Ida dem weiblichen Prinzip (Qualitäten: kühlend, beruhigend) und Pingala dem männlichen Prinzip zugeordnet (Qualitäten: erhitzend, anregend). Zur Reinigung der Nadis praktizieren Yogis Nadi Shodhana Pranayama.

Aura
Pranaheilung ist die indirekte Arbeit mit dem physischen Körper des Besuchers. In erster Linie arbeitet der Heiler mit dem feinstofflichen Energiekörper einer Person, der Aura. Die Aura umgibt den physischen Körper eines jeden Lebewesens wie eine zweite Hülle. Sie dient unter anderem als Schutz gegen negative Einflüsse von aussen. Noch bevor sich Krankheiten im physischen Körper manifestieren, verändert sich der Zustand der Aura und hellsichtige Menschen können dies auf Grund der Farbe der Energie in der Aura erkennen. Der erfahrene Prana-Anwender kann diese Stellen in der Aura mit seinen Händen ertasten.



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